Unser Ziel
Die Ziele unserer Arbeit sind:
- pflegende Angehörige durch eine gute Betreuung ihrer Kranken zu entlasten,
- die persönliche Identität der Kranken, das Personsein der Menschen mit Demenz, durcheine gute Pflege bis an ihr Lebensende zu erhalten und
- Raum für Gefühle und Wertschätzung zu schaffen.
Angebot
Aus diesen Zielen ergibt sich das Angebot des Tageszentrums.
Es bietet Entlastung und Begleitung der Angehörigen über die Tagespflege hinaus, durch professionelle Einzelberatung und fachlich begleitete Angehörigentreffen. Des Weiteren werden spezielle Pflegekurse für Angehörige von Demenzerkrankten angeboten, sowie eine fachärztliche Visite.
Der gute Betreuungsschlüssel gewährleistet, daß Auffälligkeiten und Veränderungen schnell bemerkt werden und die Betreuung individuell gut angepasst wird. Die Nahrungsaufnahme und die Flüssigkeitsversorgung werden beobachtet und die Kranken angeleitet angemessen zu essen und ausreichend zu trinken. Selbstverständlich wird die Medikamentenversorgung sichergestellt und Vitalfunktionen, die überwacht werden müssen, werden fachgerecht kontrolliert. Regelmäßiges Toilettentraining, sowie Unterstützung bei der Körperpflege und Intimhygiene, sowie die Überwachung der Ausscheidungen stellen das körperliche Wohlbefinden sicher.
Die Gäste des Tageszentrums werden durch einen strukturierten Tagesablauf geleitet. Hierzu gehören die gemeinsamen Mahlzeiten, sowie ein Willkommens- und ein Abschiedsritual. Besonderer Wert wird auf den Erhalt der Alltagsfunktionen gelegt. Ein fester Bestandteil des Tagesablaufes sind neben der Erinnerungspflege musische und kulturelle Aktivitäten.
Unterstützend für ein besseres Klima für die Tagesgäste,
hat das Tageszentrum seit Juli 2010 einen Therapiehund.
Als Therapiehund hat Ben die Aufgabe, den Zugang
zu den Tagesgästen zu erleichtern und deren Stimmung aufzuhellen.
Er bringt die Gäste zu Interaktionen, was diese allgemein aktiver macht, und sei es nur indem sie ihn ansprechen.
Mitunter wirkt ein Hund auch beruhigend, wenn mit diesem interagiert wird. Und da ein Hund den Menschen nicht wertet, fühlt sich der Erkrankte welcher sich seiner Defizite bewusst ist, dem Hund gegenüber wesentlich sicherer und entspannter, da er hier natürlicher sein kann. Mehr zu Ben und den Überlegungen für seine Anschaffung findet man auf seiner eigenen Seite.

